Praxis

Mich interessiert das Wesen, der Kern einer Methode, das Prinzip, das Wesentliche, worauf es ankommt, das es wert ist, eine Methode in einem bestimmten Kontext überhaupt anzuwenden und gezielt einzusetzen. Im Bereich der Forschung, in kirchlichen oder in kommunalen Aufgabenstellungen, auf organisationaler Ebene, im privaten Umfeld, egal, in allen möglichen Bereichen durfte ich Soziale Innovationen im Lauf meines Lebens initiieren, begleiten und verantworten.

Eine gut verstandene und angewandte Methode macht was sie machen soll. Sie wirkt, wie ein guter Facilitator, durch eine unaufdringliche Präsenz. Sie hilft, Menschen zu sich und Neues in die Welt zu bringen – und gute Praktiken zu kultivieren.

Was mich treibt? Wohl der Wunsch, Dinge anders zu machen, besser zu machen – besser geht immer – Synergien über Disziplinen hinaus zu ermöglichen und so eine größere Hebelwirkung im jeweiligen Feld zu erzielen. Innovation durch ‚Cross-Innovation‘ nicht um der Innovation willen sondern um des ‚Guten Lebens‘ willen!

Der Rote Faden dabei: Menschen sollen auf gute Weise und konstruktiv in Interaktion kommen um gemeinsam – mitanond – etwas zu bewirken.  Dieses mein Wesen des Ermöglichers habe ich im Laufe der Zeit durch Aus- und Weiterbildungen und viel Praxis auf ein professionelles Fundament gestellt.

Die Funktion des Ermöglichers, gewürzt durch die individuelle Persönlichkeit einer Führungskraft, ist auch meine Idealvorstellung einer Führungspersönlichkeit in der heutigen Zeit von New Work oder im agilen Unternehmen. Mit einem sensiblen Sensorium begleite, berate oder moderiere ich Entwicklungsprozesse einzelner Personen, kleiner Teams oder ganzer Organisationen oder Gemeinden.

 

Methoden

  • Klein- und Großgruppenmethoden (Dynamic Facilitation, Dialog-Formate, Open Space, World Café, Action Café…)
  • Focusing und Thinking at the Edge, Experiencing (Erlebensbezogenes Denken), Embodyment
  • Methoden der empirischen Sozial- und Politikforschung, Stadtforschung
  • Führungscoaching mit vertiefender und angewandter Theory-U
  • Personzentrierte Gesprächsführung
  • Visualisierung
  • Prototyping
  • Körperskulptur, Aufstellung
  • Elemente aus Schauspiel und Improtheater
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, interkulturelle Projekte

Ich arbeite in-door und out-door und nutze die Vorteile von analogen und digitalen Werkzeugen.

Bitte kontaktieren Sie mich gerne für weitere Fragen – ich freue mich.

 

Ja, und…

…Ich bin dankbar für die Fülle an Menschen von und mit denen ich im Laufe der Zeit lernen durfte. Ich bin ihnen persönlich begegnet, habe sie zT in der Literatur kennengelernt und habe mich intensiv und hartnäckig mit ihnen, ihren Methoden, Haltungen und Erkenntnissen auseinandergesetzt. Sie sind Lehrer, Vorbilder, Forscher und Praktiker – oft alles in einer Person – die durch ihre außerordentlich hohe fachliche Kompetenz und ihre Menschlichkeit und Bescheidenheit gleichermaßen beeindrucken.

…Den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen erachte ich als zentral für die Qualität der Projekte, die ich begleite. Auch die regelmäßige Reflexion der eigenen Haltung mit internationalen Kolleginnen und Kollegen dient ebenfalls der Qualitätssicherung der eigenen Arbeit und ist für mich selbstverständlich. Meine Überzeugung ist, man muss eine Methode nicht bemerken, sie braucht ’nur‘ zu wirken.

…Der Satz von Eugen Gendlin ist mir wichtig: „…wage es doch, dein Wissen, deine Theorien und Konzepte zur Seite zu legen – du hast sie eh in Griffweite – und begegne deinem Gegenüber (Anm.: Mitarbeiter, Bürger, Klienten, Kunden…) als Mensch.“ Darin liegt sehr viel Weisheit, die in einem ganzen Leben kaum ergründet werden kann. Und der Clou: Professionalität wird als solche erkannt, wenn sie nicht als Maske verwendet wird.